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Digitaler Kundenraum

„Es gibt durchaus Gründe, an Altem auch mal festzuhalten – hier spricht der Land-Rover-Fan.
Im Vertrieb ist das in Zeiten des digitalen Kundenraums ein großer Fehler.
Meine Devise lautet: Inbound ist das neue Outbound.“
Andreas R. Fischer

Die meisten unserer Kunden und Partner folgen der Sichtweise, dass ein sogenannter „digitaler Kundenraum“ entsteht, in dem non-verbal näher, schneller, direkter und intensiver agiert wird.

Und das hat zur Folge, dass ein Paradigmenwechsel sowohl in den Vertriebs- und Marketing- als auch in den Kommunikationsabteilungen stattfinden muss. Eher heute, als morgen! Social Selling, Social Communication, Social Marketing, Social Collaboration oder Social Commerce sind Themen mit strategischer Dimension und operativer Notwendigkeit. Hier kennen wir uns aus.

Nachfolgend finden Sie die Inhaltsbeschreibung des Impulsvortrags von Andreas R. Fischer zum Thema „Digitaler Kundenraum“ anlässlich des 15. businessler WirtschaftsForums im ROLF BENZ-Tagungszentrum in Nagold. Teilnehmer waren TOP-Entscheider qualitäts- und marktführender Unternehmen der Premium-Markenindustrie.

Anforderung

Fischer begrüßt und fordert die Zuhörer auf, mit der Hand über den Tisch zu streichen.

„Fühlen Sie mal! Das funktioniert online nicht! Aber das ist doch kein Grund, die digitale Trägheit zu kultivieren!“

Fischer erläutert, dass auch „Alte Hunde“ lernfähig sind:

  • Wichtig sind Art der Motivation, die Länge der –Trainingseinheiten und die ständige Kontrolle des Trainingsfortschritts
  • Man fängt mit leichten Übungen an und geht Schritt für Schritt vor
  • Disziplin und Kontinuität sind wichtige Erfolgsfaktoren
  • Belohnung nicht vergessen

These

Fischer stellt folgende These auf:„Kundenbeziehungen werden unendlich, da sie überall und jederzeit stattfinden können“

Fischer antizipiert: „Wenn man bereit ist, dieser These zu folgen, impliziert das zunächst, dass es zwei Bereiche gibt, in denen sich Kunden bewegen: Im sog.physischen Kundenraum … und im digitalen Kundenraum … Jetzt sind wir in der Social-Media-Welt, in den Netzwerken, Communitys, in den Chatrooms, in den Shops auf den Marktplätzen angekommen!“

Konsequenz

Fischer argumentiert: „Wenn es also zwei Kundenräume gibt, wäre die logische Konsequenz: Es muss ein Paradigmenwechsel in den Vertriebs-, Marketing- und Kommunikationsabteilungen stattfinden, um im digitalen Kundenraum ebenso erfolgreich agieren zu können wie im physischen Kundenraum!

Warum? Weil im digitalen Kundenraum näher, schneller und intensiver agiert wird. Und weil dort non-verbal kommuniziert wird.

Digitaler Kundenraum

Fischer geht exemplarisch auf drei Relevanzfragen ein:
„Die Ermittlung des digitalen Reifegrads schafft Klarheit und verhindert die kostenintensive Trial-and-Error-Erfahrung. Digitale Interaktionsangebote müssen die Kunden genau da abholen, wo sie sich gerade aufhalten. Sich erfolgreich im digitalen Kundenraum zu bewegen, bedingt die ständige Analyse und Bewertung der Aktivitäten.

Die „Architektur“

Fischer gewährt Einblick in die „Architektur“:

„Diese Architektur ermöglicht es, eine Systematik zu entwickeln, um sich im digitalen Kundenraum zielfokussiert zu bewegen. Zunächst wird die Zielsetzung definiert, dann werden die erforderlichen Maßnahmen mit den Zielvorgaben synchronisiert, um daraus die digitale go2market-Strategie abzuleiten.

Magic 8 Follow-up

Fischer appelliert an die Zuhörer:

Erklären Sie die digitale Agenda zur „Chefsache“. Machen Sie die Mitarbeiter zu Akteuren der digitalen Strategie! Analysieren Sie, wie und wo sich Ihre Zielgruppe im digitalen Kundenraum bewegt. Simulieren Sie bereits heute digitale Szenarien für morgen.

Beobachten Sie kontinuierlich das digitale Verhalten Ihrer Mitbewerber. Entwickeln Sie „Ihre“ digitale Agenda organisch weiter.

Agieren Sie im „digitalen Kundenraum“ fokussiert. Messen und bewerten Sie jeden Schritt Ihrer digitalen Aktivitäten.

Empfehlung

Fischer weist drauf hin, dass „digitale Ignoranz die Wettbewerbsfähigkeit erodiert“ und empfiehlt den Teilnehmern eindringlich „zu aktiven Gestaltern ihres digitalen Kundenraums zu werden“!

Fischer bedankt sich für die Aufmerksamkeit.

Für alle Teilnehmer, die die Notwendigkeit erkannt haben, ihre Aufmerksamkeit dem digitalen Kundenraum zu widmen, bietet Fischer im ersten Schritt einen Check des digitalen Reifegrads oder alternativ dazu einen Workshop an.

Sie haben die Absicht, sich intensiv mit Ihrem digitalen Kundenraum zu beschäftigen?

Ich kann Sie gerne via Coaching oder Workshop dabei unterstützen.

Telefonisch erreichen Sie mich unter +49 (0) 7220 213
oder via E-Mail unter a.fischer@gf-vb.de